Ashtanga Yoga Pranayama, Besonderheiten, Serien, Geschichte, Video

Sie erhalten in diesem Beitrag Informationen zum Ashtanga Yoga sowie zu den Besonderheiten. Ebenfalls lernen Sie die Serien kennen und die Geschichte dieser Yoga-Art. Auch Begriffe wie Mantra, Pranayama, Drishti, Bandhas sowie Vinyasa sind kurz erklärt. Am Ende erhalten Sie ein Video zum Thema.

Ashtanga Yoga und die Besonderheiten, Serien,  Geschichte dieser Yoga-Art. Begriffe: Mantra, Pranayama, Drishti, Bandhas und Vinyasa.

Was ist Ashtanga Yoga?

Das Ashtanga Yoga ist eine traditionelle Yoga Schule. Sie geht auf den jahrhundertealten Yoga Korunta zurück. Daraus folgt eine genaue Reihenfolge von Körper- sowie Atemübungen. Der bedeutendste Lehrmeister von Ashtanga ist Shri Pattabhi Jois.

Die Besonderheiten im Ashtanga Yoga

Beim Ashtanga Yoga handelt es sich um eine dynamische Yoga-Art, die folgende Aspekte koordiniert:

  • die spezielle Atemtechnik Ujjayi-Pranayama,
  • weiterhin die Aktivierung innerer Muskelverschlüsse, die sogenannten Bandhas,
  • die Ausrichtung des Blicks, als Drishti bezeichnet und
  • den Bewegungsfluss, das Vinyasa.

Durch Yoga Ashtanga erhalten die Übenden Kraft, Ausdauer und Flexibilität. Auch fördern die Übungen die innere Harmonie und das Gleichgewicht von Körper sowie Geist.

Hintergrund und Geschichte

Es handelt sich um ein indisches Hatha-Yoga-System, das ausgefeilt und komplex ist. Unter anderem verlangt es die Atemsynchronisastion und ist ein Teil eines philosophischen Yoga-Systems. Dieses System umfasst die acht Stufen im Yoga Yama, Asana, Niyama, Pranayama, Dharana, Pratyahara, Dhyana und Samadhi. Diese Glieder bilden eine Einheit, die mit den Übungen wächst. Die Yoga Korunta ist die älteste Quelle. Der Lehrmeister Vamana Rishi soll diesen Text vor Jahrhunderten niedergeschrieben haben. In den 1920er Jahren wurden davon Kopien entdeckt, seither verbreitete sich Ashtanga Yoga in der Neuzeit. In den 1990er Jahren machten es Prominente wie Sting sowie Madonna bekannt.

Begriffe und Definitionen im Ashtanga Yoga

Sie erhalten hier die Begriffe beziehungsweise Definitionen für das Mantra, Pranayama, Drishti, Bandhas und Vinyasa kurz erklärt.

Was ist das Mantra?

Das Mantra wird traditionell zu Beginn der Yoga Übung gesungen, um sich der Yoga Praxis zuzuwenden.

Was bedeutet Pranayama?

Das Ujjayi-Pranayama ist eine Atemübung, bei der die Lebenskraft Prana durch die Atemregulierung “Pranayama” bewusst reguliert wird. Diese Übung verlangt eine ausgefeilte Technik, mit der die Übenden über die Atemkontrolle auch die Kontrolle über ihr Bewusstsein gewinnen.

Was heißt Drishti?

Drishti richtet den Blick auf einen Punkt aus, es gibt neun Drishtis. Der Blick kann unter anderem auf die eigenen Zehen, geradeaus oder zur Nasenspitze gelenkt werden.

Was sind Bandhas?

Es geht dabei um Aufmerksamkeit ohne Ablenkung. Bandhas sind Muskelkontraktionen als Sperre, um die Lebensenergien zu lenken.

Was ist Vinyasa?

Vinyasa ist eine atemsynchrone Bewegung, die zusammen mit der Ujjayi-Atmung fließen soll.

Ashtanga Yoga Serien

Es gibt mehrere Yoga Serien im Ashtanga Yoga. Diese bauen aufeinander auf, insgesamt ist das gesamte System noch viel umfassender. Diese Yoga-Art lässt sich in jedem Alter erlernen.

Erste Serie Chikitsa

In der ersten Serie, der Chikitsa (Therapie) kann man den Körper zentrieren und entgiften. Die Muskelkraft und die Lungenkapazität verbessern sich, die Gelenke werden flexibler.

Zweite Serie Nadi Shodhana

In der zweiten Serie Nadi Shodhana erfolgt eine Reinigung des Nervensystems.

Dritte Serie Sthira Bhaga

Die dritte Serie, schließlich Sthira Bhaga genannt, erhöht mit ihren vier Teilen das Glück, die Würde, die Standfestigkeit und die Schönheit.

Ashtanga Yoga Video

Ein Video über Ashtanga: Eine Demo der Techniken

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