Wenn Sie schon lange mit Ihrem Gewicht kämpfen und bisher erfolglos versucht haben, abzunehmen, dann könnte ein Magenband zum Abnehmen die Lösung für Sie sein. Aber bevor Sie sich für diesen Eingriff entscheiden, sollten Sie sich ausführlich über die Funktionsweise und die Voraussetzungen informieren. In diesem Zusammenhang erfahren Sie auch mehr über die Risiken und Methoden, die bei einem Magenband-Eingriff zum Einsatz kommen. Wir bieten Ihnen hier eine umfassende Informationsquelle.

Entdecken Sie, wie das Magenband zum Abnehmen beiträgt, welche Voraussetzungen es gibt und welche Risiken zu beachten sind. Informieren Sie sich jetzt!
Magenband zum Abnehmen

Was ist ein Magenband für das Abnehmen?

Das Magenband zum Abnehmen – ein kleines Wunderwerk der Medizin! Es ist ein Silikonschlauch, der im Rahmen einer Operation um den oberen Teil des Magens geschlungen wird. Dadurch wird der Magen künstlich unterteilt und es entstehen der Vormagen und der Restmagen. Der Vormagen hat ein Volumen von 20 bis maximal 30 Millilitern – das entspricht der Größe eines Tischtennisballs.

Doch wie funktioniert das Magenband? Kommt es zu einer Nahrungsaufnahme, wird der Vormagen gedehnt. Doch das Band vermittelt das Signal der Sättigung, sodass das Hungergefühl unterdrückt wird. Das Magenband ist somit ein Hilfsmittel, das vielen Menschen auf ihrem Weg zu einem gesünderen Leben unterstützt.

Funktionsweise von einem Magenband zum Abnehmen

Das Magenband zum Abnehmen ist mit einem Portsystem verbunden. Der Port, eine kleine Kammer, wird unter die Haut implantiert. Mittels einer speziellen Nadel kann die Flüssigkeit in die Kammer gefüllt und in weiterer Folge in das Band weiterfließen.

So kann der Grad der Mageneinschnürung jederzeit reguliert werden. Wird mehr Flüssigkeit in das Band injiziert, verstärkt sich der Druck auf den Magen. Saugt der Mediziner die Flüssigkeit ab, nimmt der Durchmesser des Magens wieder zu.

Das Magenband wird vorwiegend Personen empfohlen, die einen Body-Mass-Index (BMI) von über 40 kg/m² haben (Adipositas Grad III). Leidet der Betroffene unter metabolischen Erkrankungen, also unter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Schlafapnoe oder Bluthochdruck, so wird das Magenband ab einem BMI von über 35 kg/m² empfohlen.

Der Patient muss mindestens 18 Jahre alt sein. In Einzelfällen können auch jüngere Menschen operiert werden.

Voraussetzungen für ein Magenband zum Abnehmen

Jedoch muss der Betroffene diverse Voraussetzungen erfüllen, um ein Magenband zum Abnehmen zu bekommen:  Zuerst müssen konservative Maßnahmen erfolgen, bevor eine Operation durchgeführt wird. Also müssen zuvor diese Therapiealternativen durchgeführt worden sein:

  • Ernährungsberatungen,
  • Diäten,
  • Bewegungseinheiten
  • und Verhaltenstherapien.

Haben diese nicht den gewünschten Gewichtsverlust gebracht, kommt es zu einer Operation. Zu beachten ist, dass es andere operative Verfahren gibt, die einen weitaus effektiveren Gewichtsverlust ermöglichen. Nur sehr wenige Patienten erreichen ihr Normalgewicht. Das liegt vor allem an der Tatsache, dass die Betroffenen weiterhin ungesunde Lebensmittel essen und keine Änderung ihrer Ernährung vornehmen wollen.

Risiken, Methoden und Kosten

Wer wegen starken Übergewichts Pfunde abbauen muss, kann auf invasive Diätmethoden angewiesen sein. Ohne dauerhafte Ernährungsumstellung wird aber auch das Magenband keine Rettung sein. Sie erfahren mehr zu Risiken, der Methode und der Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse in folgendem Beitrag: 

  • Adipositas – Abnehmen mit Magenband Methoden, Risiken und Kostenübernahme.

Hier finden Sie weitere Möglichkeiten und Tipps zum Abnehmen: Abnehmen mit Akupunktur, Abnehmen mit Medikamenten, Abnehmen mit Nahrungsergänzungsmittel – Jedoch sind nicht nur die Nahrungsergänzungsmittel beim Abnehmen wichtig, sondern auch eine gesunde Ernährung und damit verbunden ein ausgewogenes gesundes Essen.